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Unser Dojo
Aikido
ist kein Sport. Aikido ist eine Kunst, der man sich, wie der Namensbestandteil
„Do“ ausdrückt, auf einem Weg annähert. Geübt
wird es traditionell in einem Dojo, einem „Ort
des Weges“.
Es ist gut, eine klare Trennung zwischen unserem gewöhnlichen Alltagsleben und dem
Aikidotraining zu schaffen. Dazu gehen wir ins Dojo. Ein Dojo ist mehr als ein Gebäude.
Es ist auch mehr als ein räumlicher Raum, es ist ein Ort, an dem wir uns selbst zum Ausdruck
bringen. Es ist ein Ort für erfahrungsbezogenes persönliches Wachstum. Ein Dojo
sollte eine eigene Energie haben, die einen schon beim Betreten ansteckt. Wir entledigen
uns unserer normalen Kleider und ziehen spezielle Übungskleidung an. Mit der Kleidung
sollten wir auch unseren normalen, mit allem Möglichen beschäftigten Alltagsgeist ablegen
und in einen sehr gegenwärtigen, körperbezogenen, konzentrierten Zustand eintreten.
Unser innerer Lärm soll abklingen können. Dann nehmen wir eine bestimmte Körperhaltung
ein, gewöhnlich Seiza (Fersensitz) mit aufrechter Wirbelsäule und verbeugen uns. So
sollte man sich in einem Dojo, einem „Ort des Weges“ verhalten. Das hat nur oberflächlich
mit Traditionen zu tun. Durch dieses Verhalten schaffen wir die optimalen Bedingungen
für Körperlernen.
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